Verbale Einschätzungen zum Erwägungsseminar WS2011-2012

 

Frage 17: Erwägungsseminare leben von der Diskussion. Gibt es ihrer Meinung nach einen Unterschied zu Talk-Shows?

 

Text 1, Student 2: Ja.

Man findet viele Argumente aus Talkshows wieder

Text 2, Student 3: Ja.

Es geht im Erwägungsseminar um sachliche Argumentation, bei Talkshows um persönliche

Text 3, Student 4: Ja.

Rückgriff auf bestehende Theorien, Einbezug und Diskussion von möglichen Alternativen (auch von Alternativen, die nicht gern in der Öffentlichkeit gehört werden)

Text 4, Student 7: Ja.

Experten zu pro und contra zu einem Thema fehlen; Moderator mit rotem Faden fehlt manchmal

Text 5, Student 9: Ja.

Alle haben Text vorher gelesen à gleiche Informationen; es gelten mehr inhaltliche Aspekte; weniger vordergründig Sinn machende Aussagen, da diese (besonders vom Dozent) kritisch geprüft wurden (dafür war größtenteils Zeit)

 

 

Frage 26: Was möchten Sie noch zum Erwägungsseminar schreiben?

 

Text 6, Student 2:

Ich denke, an manchen Stellen wäre ein einführender Vortrag hilfreich gewesen, z.B. im Fall der TARGET-Salden wäre die Darstellung einer Zentralbankbilanz hilfreich gewesen. Oder noch besser, der griechischen und der deutschen Zentralbank, möglicherweise wäre die Problematik dann schneller erkannt worden.

Text 7, Student 3:

- Hervorhebung der Vorteile eines Moderators in den ersten paar Seminaren der Semesterreihe

- Die Ansprüche an das Essay wurden zu wenig konkretisiert

- Eventuell sollte vor allem am Anfang des Semesters die Essayerstellung stehen, so dass zum Ende hin, wenn die Diskussionsfähigkeit zugenommen hat, auch publizierte Texte in Fachzeitschriften auseinandergenommen werden

- Vielleicht wäre ein kurzes wöchentliches Update zum Thema, wenn es aktuell ist, ganz interessant. Bei uns wäre das die Eurokrise und die Entscheidungen, die auf internationaler Ebene während des Semesters getroffen wurden.

Text 8, Student 4:

- EWS [Erwägungsseminar?] an sich eine gute Idee und eine äußerst gute Alternative zum „gewöhnlichen“ Seminar

- schwierig war es mitunter, wenn es zu einer mehrfachen Wiederholung desselben Themas gekommen ist

- vorteilhaft fand ich die Anwesenheit von 2 Dozenten, d.h. es wurden verschiedene Impulse gegeben

- zu lesende Texte sollten etwas früher online gestellt werden; d.h. am besten einen Stichtag festlegen, um zu vermeiden, dass ein Teil der Gruppe die Texte nicht gelesen hat

- es wäre gut, wären noch mehr verschiedene Studienrichtungen vorhanden, da dies mitunter einen anderen Blick auf die Sache / Themen gibt

Text 9, Student 5:

Die zu lesenden Texte sollten früher online sein bzw. dann erst in der kommenden Woche besprochen werden. So war es teilweise nicht möglich, sich fundiert vorzubereiten.

Die Anwesenheit von zwei Lehrenden hat das Seminar meiner Meinung nach bereichert, da hier auch verschiedene Impulse gegeben werden.

Text 10, Student 8:

Das angesprochene Bonus-Malus-System sollte transparenter sein.

Möglicherweise ist eine Klausur nicht das beste Bewertungsmittel für ein solches Seminar!?

Text 11, Student 9:

Erste Mal in meinem Studium, dass ich wissenschaftlichen Arbeiten kritisch gegenüberstehen musste. [Das] fiel sehr schwer, ist aber meines Erachtens sehr wichtig und müsste mehr gemacht werden.

Insbesondere Hausarbeiten, in denen man sich intensiv mit Thema beschäftigen kann, eigenes Erarbeiten lernt

 

 

Frage 27: Welche Fragen sollten ihrer Meinung nach noch in den Fragebogen aufgenommen werden?

 

Text 12, Student 2:

Die Fragen sind nicht sehr differenziert, es wäre schön, wenn man abgestufter antworten könnte

Text 13, Student 4:

Umformulierung der Frage 4 in wie man mit dem Moderator und dessen Leistung zufrieden war

Text 14, Student 7.

Keine. Antwortmöglichkeiten sind z.T. zu knapp.