Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 14. Sitzung (25.01.2013)

 

Anwesende: siehe  Liste

 

Moderation: niemand

 

Protokoll: niemand

 

Tagesordnung:

 

1. Kurzprotokoll der dreizehnten Sitzung

 

2. Diskussion zu Diskussionspapier von S. Wildgrube

 

3. Festlegungen

 

 

Zu 1: Kurzprotokoll zur dreizehnten Sitzung: keine Änderung

 

Zu 2: Diskussion: Herr Wildgrube gibt eine kurze Einführung zu seinem Text. Die Frage nach größeren historischen Studien zu Staatsbankrotten wird mit Hinweis auf Reinhart und Rogoff beantwortet. Beide Beispiele (Argentinien und Island) zeigen: Wirtschaftliche Erholung tritt erst nach einer Abwertung auf. Ein Schwerpunkt der Diskussion bestand in der Vergleichbarkeit des Falles Griechenland mit den angeführten Beispielen. Es kristallisierte sich heraus, dass die historischen Beispiele zumindest für den Fall des Austrittes Griechenlands aus der Währungsunion relevant wären. Ansonsten herrschen Unterschiede vor, wie die Eingebundenheit in eine Gemeinsachaft. Hierzu wurde erwogen, ob die Bankrotte der Mitgliedsstaaten der USA zum Vergleich herangezogen werden könnten; analog die Kantone der Schweiz und deren Finanzgebaren. Bei Berücksichtigung der Eingebundenheit Griechenlands in eine Gemeinschaft sind die beiden Standpunkte zu unterscheiden: Das Interesse der Union besteht darin, einen Dominoeffekt zu vermeiden. Doch worin besteht das Interesse Griechenlands, in der Währungsunion zu verbleiben? Dass der Ansteckungsmechanismus eine reale Gefahr ist, belegen die Erwägungen des britischen Premierministers, aus der EU auszutreten. Abschließend wurde der Wunsch geäußert, stärker abzugrenzen, inwiefern die Fälle vergleichbar sind und inwiefern nicht.

 

Zu 3: Zur nächsten Sitzung (1.2) stehen folgende Beiträge zur Diskussion an: M. Kersten (Titel?)  und P. I. Thamling (Moral Hazard).

 

Die letzte Sitzung ist außerdem für eine kurze Auswertung des Seminarverlaufs und für die Festlegung der Schwerpunkte der Klausur vorgesehen.  

 

Protokollant:

G. Quaas