Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 13. Sitzung (10.07.2018)
Anwesende: 5
Ablauf
1. Organisation
2. Protokollkontrolle
3. Diskussion des 14. Und 15. Kapitels.
Zu 1. Protokoll: niemand
Moderation: niemand
Zu 2. Keine Änderungen des Kurzprotokolls
Zu 3.: Folgende Themen wurden diskutiert: Eine Steuer soll verhindern, dass die Ungleichheit extrem wird. Dieses Thema wird am Anfang des Buches ausgeblendet, um sich erst einmal die Grundlagen der Besteuerung anzusehen. Die Grenze für die Besteuerung der Einkommen aus Vermögen ist r. M.a.W.: Piketty will bestehende Ungleichheiten nicht abbauen. Darüber hinaus wird eine Steuer auf das Kapital erwogen. Diese sei für größere Staaten eher realisierbar als für kleine. Letztere könnten das nur durchsetzen, wenn sie sich untereinander absprechen. Dass das geschieht, sei nicht sehr wahrscheinlich. Die drei Säulen zur Verminderung der Ungleichheit seien die Erbschaftssteuer, die Kapitalsteuer und die Einkommensteuer. Ein Spitzensteuersatz von 98% vermindere die Anreize für Manager, sich hohe Einkommen zuzuschanzen. Voraussetzung einer Steuer, die nur dazu diene, den Kapitalismus zu regulieren (und nicht, um weitere Einnahmen zu generieren), sei, dass das bestehende Steuersystem in Ordnung gebracht werde. (Kalte Progression ?) Die progressive Steuer und der Sozialstaat seien eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts. Transparenz: Die Frage, wer was wo besitzt, kann schon durch eine geringe Steuer auf Vermögen geklärt werden.
Teilnehmer/innen bedanken sich untereinander für die entspannte Atmosphäre der Diskussion.
Protokollant:
G. Quaas