Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 13. Sitzung (08.07.2016)

 

Anwesende: Teilnehmer/innen am Modul Evolutorik II (Masterstudiengang) und Teilnehmer/innen am Modul Globalisierung (Bachelorstudiengang) und ein Gast aus Lesezirkel von Oikos

 

Die Liste liegt vor.

Protokoll: niemand

Moderation: niemand

 

Tagesordnung

 

1. Protokollkontrolle zur 12. Sitzung

2. Quantitätsgleichung

3. Auswertung

 

Zu 1: Keine Korrektur des Kurzprotokolls.

 

Zu 3: In diesem Durchlauf des Erwägungsseminars gab es zum ersten Mal den Versuch, vier verschiedene Methoden anzuwenden, um den Erkenntnisprozess zu beschleunigen: Erwägungstafel – abgebrochen, weil angeblich zu „chaotisch“; Mindmap, von einer Studentin vorgeschlagen, die nach Annahme des Vorschlags wegblieb; die Realisierung des Vorschlags blieb folgenlos; Klärung durch alternativen Text – warf noch mehr Probleme auf; vorstrukturierte und moderierte Diskussion - schnitt am besten ab. Der starke Teilnehmerschwund (am Ende nahmen noch 5 Studierende teil) und einzelne verbale Äußerung legen nahe, anzunehmen, dass die Studierenden mit der Diskussionseinheit „Geld“ nicht klar gekommen sind (Forderung „bessere Texte“). Ab der fünften Kritik war ein gewisser Widerstand zu beobachten, sich mit weiteren Kritiken zu befassen. Doch nicht nur der Schwund war groß, sondern auch die Kontinuität der Teilnahme ließ zu wünschen übrig. Dass diese Diskontinuität die Ursache für den früher protokollierte Bruch im kollektiven Erkenntnisprozess war, wird bestritten: Es lag am Thema. Geld spalte die Auffassungen. Man hätte sich einen Überblick über die verschiedenen Geldtheorien gewünscht (entweder als begleitende Vorlesung oder zwischendurch).  

 

Studierende stimmen einer internen Evaluation zu – Ergebnis wird gesondert veröffentlicht.

 

Zu 2. Eine Studentin hat versucht, ihr Problem zwischen den Sitzungen mit dem Mikroökonom Prof. Wiese zu klären. Von dort brachte sie folgenden Vergleich mit: Man könne die Menge von Büchern (? des Textes?) durch die Anzahl der Seiten messen.

 

In der weiteren Diskussion konnte nur eine relative Klärung erreicht werden. Bestritten wird nach wie vor, dass die Angabe der Geldmenge in Euro Resultat einer sinnvollen Messung sei. Ökonomen würden zu dinglich denken. Der Hinweis, dass die Messung der Geldmenge dem Zweck diene, den Umfang der Transaktionen abzuschätzen, die man damit durchführen kann, half auch nicht weiter. Es wurde eine individuelle Fortführung der Diskussion, eventuell verbunden mit einer Studie, vereinbart.    

 

Protokollant:

G. Quaas