Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 12. Sitzung (03.07.2018)

Anwesende: 7

Ablauf

1. Organisation

2. Protokollkontrolle

3. Diskussion des 12. Kapitels.

4. Aufgaben für das nächste Seminar

Zu 1. Protokoll: niemand

Moderation: niemand

Zu 2. Keine Änderungen des Kurzprotokolls

Zu 3.: Diskussion

Höhere Kapitale werfen höhere Profite ab – warum? Besseres Anlage-Management. Ist das ein Widerspruch zur Cobb-Douglas-Produktionsfunktion? Nein: Jedes Kapital hat seine eigene PF. Diese kann durch Verschiebung flexibel angepasst werden. Was begrenzt das Wachstum des Kapitals? Bei Piketty erwähnt: Zersplitterung durch Erbschaft. Nicht erwähnt: Nachfrage nach den Produkten des jeweiligen Kapitals. In diesem Kapitel wird endlich die Unterschiedlichkeit der Profite und Sparquoten erwähnt, die für die ungleichmäßige Entwicklung der Kapitale verantwortlich sind. Die Struktur r > g führt dann nicht zu größerer Ungleichheit der Kapitale, wenn r die gemeinsame Profitrate ist. Die Grafiken zeigen 1993 international einen Einbruch der Milliarden-Vermögen: Ein entsprechender Einbruch des BIP wird in Deutschland als Einheitskrise bezeichnet. Hat möglicherweise ganz andere Ursachen. P. kommt auf den politischen Aspekt zu sprechen: Extreme Vermögenskonzentrationen erfordern einen Unterdrückungs- oder Überredungsapparat. Die Inflation benachteiligt Gläubiger und begünstigt Schuldner – ob das zu einer Verstärkung der Ungleichheit führt ist zweifelhaft, zumal Inflation bei der Erklärung der u-Kurve eine Rolle spielt.

Zu 4.: Zur nächsten Sitzung sind die Kapitel 14 und 15 zu lesen.

Protokollant:

G. Quaas