Erwägungsseminar  SS2013 (Erwägungsinitial Ulrich Witt)

Protokoll der 8. Sitzung vom 31.5.2013

 

Anwesenheit: siehe Liste
Moderation: niemand

Protokoll: F. Quaas

 

Tagesordnung

TOP 1

Protokolle der 7. Sitzung

 

TOP 2

Vortrag zum  Nelson-Winter-Modell (G. Quaas)

 

TOP 3

Festlegungen

 

Zu TOP 1:

Die Protokolle der 7. Sitzung werden in der 9. Sitzung aufgerufen.

 

Zu TOP 2:

Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass der Name Nelson-Winter-Modell die Bezeichnung einer ganzen Klasse von Modellen darstellt.

G. Quaas  stellt das auf der Grundlage des im Forschungsseminar „Politik und Wirtschaft“ diskutierten Nelson-Winter-Ansatzes und von ihm gebaute und getestete Modell  vor.

Die Idee und ihre Umsetzung basieren auf einem nicht-ökonometrischen Ansatz, bei dem die Parameter nicht statistisch geschätzt, sondern a priori gesetzt (zum Teil per Zufallsgenerator bestimmt) werden. Das Modell wird über eine Zeitperiode laufen gelassen, für die reale Daten vorhanden sind. Die durch Interaktionen der implementierten Akteure (Firmen) erzeugten Zeitreihen können so mit den beobachteten makroökonomischen Daten verglichen werden. Das Modell der Selektion von Firmen wurde mehrmals vorgeführt, um die visualisierten Effekte deutlich auswerten zu können.

In der Diskussion spielten folgende Punkte eine Rolle:

-          Ist die Annahme von „lazy  firms“ in Bezug auf die Forschungsaktivitäten eine realistische  (empirisch gestützte) Annahme?

-          Wie ist das Phänomen des Bevölkerungswachstums/-rückgangs im Modell implementiert?

-          Bedeutung von decision rules und technologischer Struktur (Implementation einer neuen Technologie als betriebswirtschaftliches Auswahlkriterium)

-          Was sind die evolutorischen Merkmale?

-          Welches Interesse besteht an dem Modell, wie ausbaufähig ist es?

 

Zu TOP 3:

1.  Die noch nicht diskutierten Kritiken von C. Köllmann und G. Kubon-Gilke werden in der nächsten Sitzung besprochen.

2. Alle studentischen Teilnehmer legen in der nächsten Sitzung das Thema Ihres Seminarbeitrags vor. Auf dieser Grundlage werden die Termine für die jeweilige Behandlung im Seminar festgelegt.