Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 7. Sitzung (25.11.2011)

 

Anwesende: siehe Liste

 

Entschuldigt: M. Mehlhorn

 

Moderation: niemand

 

Protokoll: Merete Elias

 

 

Tagesordnung:

 

1. Aufgabenerfüllung

 

2. Diskussion und Verabschiedung des Kurzprotokolls

 

3. Diskussion und Verabschiedung des Protokolls

 

 

4. Diskussion zum Text von Hochscherf: Argentinienkrise

 

5. Diskussion zum Text von C. Pferner: FOCJ

 

6. Diskussion zum Text von Sell und Sauer: Geld-, Kapitalmärkte und Wohlfahrt

 

 

7. Festlegungen

 

 

Verlauf:

 

Zu 1: 100 %

 

Zu 2: keine Änderungen

 

Zu 3: keine Änderungen

 

Zu 4: Das Statement gibt Marete Elias. Grundlage ist ein von J. Hochscherf erstellter Text. Die Argentinienkrise wird überwiegend unter dem Aspekt eines Vergleichs mit Griechenland diskutiert, zum Beispiel: die politische und wirtschaftliche Verankerung in der Staatengemeinschaft, die Dimension der Volkswirtschaft und die Höhe der Verschuldung. Unklar blieben u.a.: wie die Geldbasis bei Bindung des Peso an den Dollar finanziert wurde, ob der Kurs 1:1 gerechtfertigt war, ob der Fall für Griechenland verallgemeinert werden kann. 

 

Zu 5: Das Statement gibt Robin Wießner. C. Pferner präzisiert dahingehend, dass das Freys Modell sich eventuell an den Bundesländern orientiert worden ist. A. Penetrante meint, es sei die Schweiz gewesen. Unklar bleibt u.a., wie es überlappende FOCJ geben kann, wenn diese staatliche Funktionen ausüben können. Die Konzeption wurde nicht verstanden. Die Diskussion wird in 3 Wochen fortgesetzt.

 

Zu 6: Das Statement gibt nochmals Marete Elias. Der Aufsatz wird in drei Teile eingeteilt: Teil 1 betrifft das angebliche „crowding out“, Teil 2 die Theorie der jüngsten (?) österreichischen Schule und Teil 3 die damit verbundene Wohlfahrtsanalyse. Die Diskussionszeit reichte nur für Teil 1. Dabei wurde geklärt, dass in den Gläubigerstaaten eine Reduktion und in den GIPS-Staaten eine Aufblähung der Kreditvergabe durch die EZB stattfand. Eine Fortsetzung der Diskussion ist frühestens in 14 Tagen möglich (wegen dies academicus).

 

Zu 7.:

 

A. Penetrante kündigt einen Diskussionsbeitrag zu Entscheidungsprozessen in Demokratien an.

 

A. Erdmann wird einen Beitrag zur Geldmengensteuerung der Zentralbanken (Arbeitstitel) ausarbeiten.

G. Quaas kündigt seinen Vortrag „Wissenschaftliche Meinungsfreiheit an der Leipziger Universität – ein Rückblick über die letzten vier Jahrzehnte“ im Rahmen der Dies Akademicus“ an: 9.15-10.45 Uhr, SR 6 (Institutsgebäude).

 

Protokollant:

G. Quaas