Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 5. Sitzung (11.11.2011)

 

Anwesende: siehe Liste

 

Entschuldigt: niemand

 

Moderation: niemand

 

Protokoll: K. Zalewski

 

Tagesordnung:

 

1. Diskussion und Verabschiedung des Kurzprotokolls

 

2. Diskussion und Verabschiedung des Protokolls

 

3. Diskussion zum Text von Ulbrich und Lipponer: TARGET2-Problem

 

4. Festlegungen

 

Zu 1: Kurzprotokoll: Eine Kritik an der Kürze des Kurzprotokolls mit Verweis auf das Protokoll beantwortet. Ansonsten: Bestätigt.

 

Zu 2: Protokoll mit einer Änderung verabschiedet. Diese betrifft die Stelle „G. Quaas schlägt vor…“

 

Zu 3: Diskussion

 

Offene Fragen vom letzten Mal:

(i) Wie hat das TARGET1-System funktioniert?

(ii) Stellt die Asymmetrie der TARGET-Konten nun ein Problem dar oder nicht?

 

Zu (i): TARGET1 verband mehrere Bankennetze, wobei an Schnittstellen Verzögerungen auftraten. TARGET2 dagegen ist ein voll integriertes Netz der teilnehmenden Banken.

 

Das Statement gibt O. Niessen: TARGET2 sei zwei Seiten eines Problems und keine bloße Nebenerscheinung. Er schließe sich der Meinung der Autoren (Ulbrich und Lipponer) an. TARGET2 sei ein Spiegel tiefer liegender Probleme.

 

T. Jensch bat um Erläuterung des Problems, die M. Mehlhorn lieferte. Dabei wurden die wesentlichen Punkte der Lektüre referiert. Nochmals erläutert wurden folgende Begriffe: TARGET2, TARGET2-Problem, Repo-Geschäfte. In folgenden übernahm G. Quaas die Argumente von H.-W.Sinn und wurde dabei von J. Hochscherf unterstützt. F. Quaas regte an beide Seiten zu erwägen, wobei Gegenargumente vor allem von M. Mehlhorn und I. Zeidler kamen. Die weitere Diskussion beschäftigte sich vor allem mit Problemen im Umfeld des TARGET2-Problems, wie z.B. den Konsequenzen, die sich aus einem Staatsbankrott Griechenlands ergeben könnten. Einzelheiten sind im Protokoll nachzulesen.

 

Aus pädagogischer Sicht ist festzuhalten, dass es in der Diskussion nur ungenügend gelang, die Argumente von Ulbrich und Lipponer auf Sinns Hauptthese anzuwenden.

 

Zu 4. Aufgaben:

A. Penetrante (?) und J. Hochscherf erklärten sich bereit, zum nächsten Seminar (18.11.) ein Papier vorzulegen, in dem die Argentinienkrise dargestellt wird.

 

J. Hochscherf wird sich in seiner Hausarbeit mit der Reaktion der EZB auf die befürchtete Kreditklemme beschäftigen. Dazu sollten zunächst sowohl Daten als auch einschlägige Argumente gesammelt werden.

 

C. Pferner wird zum übernächsten Seminar (25.11.) ein Papier (erster Entwurf) zu Bruno Freys Europa-Konzeption vorlegen.

 

R. Koch und S. Najort werden ihr Papier zum gleichen Thema am 16. Dezember vorlegen.

 

Zum nächsten Mal zu lesen ist:

 

Das Papier (die Papiere?) zur Argentinienkrise

Der Gastbeitrag von P. Bagus zu „Wirtschaftliche Freiheit“ (auch im Erwägungsinitial von EVOECO)

 

Wahlweise:

Der Beitrag von Sell und Sauer im ifo-Heft.

 

Das Seminar sollte unter dem Thema stehen: Theoretische Erklärungsansätze der Eurokrise, mit Schwerpunkt auf die New Austrian School of Economics.

 

Protokollant:

G. Quaas