Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 5. Sitzung (13.05.2013)

 

Anwesende: siehe  Liste

 

Moderation: niemand

 

Protokoll: niemand

 

Tagesordnung:

 

1. Protokoll der vierten Sitzung

 

2. Diskussion zur Kritik von C. Hann

 

3. Diskussion zur Kritik von C. H. Pillath

 

4. Festlegungen

 

 

Zu 1: Protokoll zur vierten Sitzung: keine Änderungen

 

Zu 2: Das Statement gibt Herr B. Friedländer

 

Das Thema der Kritik sei der Kulturbegriff. Unklar bleibe, wie „Kultur“ (Sing.) von „Kulturen“ (Plural) unterschieden werden soll. Vermutet werden methodologische Unterschiede (wie: auf Einmaligkeiten versus Gemeinsamkeiten achten!). Die Frage, ob und wie ökonomische Methoden von den Ethnologen selbst einbezogen werden, bleibt offen. Vermutet wird, dass dies weitgehend abgelehnt wird, weil die ökonomische Methode den meisten Ethnologen nicht gegenstandsadäquat erscheint. Diskutiert werden: Wie universell anwendbar ist das Prinzip der Nutzenmaximierung? Warum spielt die Sprache bei Witt keine Rolle? (Erwähnt wird: die Erfindung der Schrift.) Sind politische und soziale Prozesse – wie Witt in der Replik meint – bei der Erklärung der Kultur Faktoren? Was ist der Unterschied zwischen Evolution und historischem Wandel? Die (nicht-teleologische) Gerichtetheit?

 

Zu 3: Das Statement gibt Frau F. Quaas. Der Hauptpunkt sei: Witt will eine Evolutionsökonomik ohne Evolutionstheorie machen. Kern der Evolutionstheorie sei das VSB-Paradigma. Daneben gibt es weitere generische Eigenschaften. Hinweis auf die Taxonomie. Warum Will die Anwendung des VSB-Schemas wohl nicht in Erwägung zieht.

 

Zu 4: Zur nächsten Sitzung sind die Kritiken von  Hülsmann und Hutter zu lesen.   

 

Protokollant:

G. Quaas