Thema: Diskussion der Phänomene gelesener
Texte
Anwesende:Friedrun Quaas, Georg Quaas, Julian
Baumgärtel, Aileen
Flöth, Christian John, Markus Karig, Hubert Santer, Eva- Maria
Schenk,
Nadine Schenker, Susanne Schmied, Martin Wildau, Alexander Schubert
Protokollant: Christina Fischer
Das Protokoll vom 03.05.2007 wurde bestätigt. Anmerkungen
bezüglich
dieses Protokollsbetraf, dass zukünftig Titel von Namen nicht
aufgeführt werden.Eine weitere Anmerkung betraf das Zitat von
Herrn
Quaas, „… Gegenstand des Kritikers ist,auf der
Phänomeneebene von
Radnitzky anzusiedeln.“, das hier der Sinn entstellt
wäre.Dieses wird
zur Sitzung am 24.05.2007 von S. Schmied geändert.Zum
Protokoll vom
26.04.2007 wurde angemerkt, dass besprochene Änderungen
vom03.05.2007
nicht umgesetzt wurden. J. Baumgärtel vermutet technische
Probleme
underneuert die Veränderungen zur Sitzung am 24.05.2007.
Die Begriffsliste:
Moral/ Moralsystem
Herr Quaas führte an, dass insofern der Begriff im Kontext
thematisiert
wird, dieser alsPhänomen aufgenommen werden muss. M. Wildau
wandte ein,
dass er diesen Begriff sowohlauf der Phänomeneben als auch auf
der
Theorieebene ansiedeln würde. Zuordnung in
diePhänomenebene.
Politik
Frau Quaas ordnete den Begriff in die Phänomenebene ein.
Bestätigung
durch Herrn Quaas,mit der Aussage, dass der Begriff Politik
härter zu
betrachten ist als die Moral.
Stopp-Punkt
M. Wildau ordnete den Begriff der Theorieebene zu. Herr Quaas stellte
ebenso in Frage, ob der Begriff ein Phänomen sei.
Übereinstimmung der
Streichung des Begriffes.
Deontische Ethik
Herr Quaas wandte ein, dass der Begriff der deontischen Ethik nicht
existiere, im Gegensatz zu deontische Logik. Frau Quaas erwiderte, dass
es sich dabei um eine Schöpfung von Schui selbst handelt. Aus
diesem
Grunde sei der Begriff nicht der Phänomenebene zuzuordnen, da
es sich
hierbei um eine Theorie handelt. Der Begriff wird gestrichen.
Konsequentalismus
Individuum vs. Staat
Wird klar als Phänomen herausgestellt.
Legitimität
Kollektiv / Kollektiventscheidung
Zuordnung zu der Phänomene-Ebene
Face-to-face community
Eigentum
Zuordnung zu den Phänomenen
Selbst-Eigentum
J. Baumgärtel fragt nach der Unterteilung von Eigentum und
Selbst-Eigentum. Herr Quaas argumentiert, dass es sich um eine
Einteilung zwischen der Person selbst und dem Eigentum handelt.
Zuordnung der Phänomene.
Vertrag
Herr Quaas merkt an, dass der Begriff Vertragskonvention angebrachter
erscheint.Zustimung.
Reputation / Vertragstreue
Herr Quaas wirft ein, dass die Begriffe Reputation und Vertragstreue
getrennt aufgenommen werden sollte. Die Reputation kann aus der
Vertragstreue entstehen. Zustimmung.
Externalitäten
Geordnete Anarchie vs. Staat
Gruppenaktion vs. Trittbrettfahrer Option
Etatismus vs. Anti-Etatismus
Herr Quaas schlägt die Streichung des Anti-Etatismus vor.
Allgemeine Zustimmung.
Staat und Zwang
Zustimmung auf Phänomene.
Interne und externe Sicherheit
Zustimmung auf Phänomene.
Sozialvertrag
Herr Quaas fragt was ein Sozialvertrag sei. A. Schubert sagt, dass
dieser zwischen allen herrscht. Herr Quaas zweifelt dieses an. M.
Wildau ergänzt, dass der Sozialvertrag zwischen allen herrscht
aufgrund
von Steuerzahlungen. Frau Quaas weist darauf hin, dass der
Gesellschaftsvertrag gemeint ist. Dieser könnte unter der
Vertragskonvention auftauchen. Zustimmung auf der
Phänomeneebene.
Sozialdemokratismus
Zustimmung zu Phänomene
Legalisierter Raub
Herr Quaas führt an, dass es sich nicht um Phänomene
handelt. Frau
Quaas bezieht sich auf das Steuersystem. Herr Quaas argumentiert, dass
es sich um eine Wertung handelt. Frau Quaas ergänzt, dass der
Begriff
der Umverteilung passender ist. Zustimmung als staatliche Umverteilung.
Sündenfall Kollektiventscheidung
Herr Quaas bemerkt, dass der Begriff gestrichen werden kann, da
„Sündenfall“ eine Wertung impliziert.
Zustimmung.
Uneingeschränkte Demokratie
Herr Quaas stellt hervor, dass es keine uneingeschränkte
Demokratie
gibt. Ist somit als Phänomen zu streichen. Gehört zu
der
Demokratietheorie. Frau Quaas ergänzt direkte Demokratie. Herr
Quaas
führt Zuordnung zu Demokratieproblemen an. Streichung aus der
Liste.
Ergänzungen für die Begriffsliste:
A. Schubert ergänzt den Begriff der Freiheit. Zustimmung.
Herr Quaas ergänzt das Zusammenleben von Menschen. Unter dem
Prinzip
der Gemeinschaft. Unter der Vertragskonvention. A. Schubert bemerkt,
dass eine Extraaufführung sinnvoll wäre. Zustimmung.
Herr
Quaas ergänzt um den Begriff Schutzfunktion des Staates. A.
Schubert
argumentiert, dass dieses in interne und externe Sicherheit enthalten
ist.
Herr Quaas führt weiteren Begriff Nutzen des Staates. M.
Wildau ergänzt und betont den Begriff der Entstehung des
Staates. N.
Schenker führt weiterhin den Begriff der Notwendigkeit des
Staates an.
Herr Quaas ergänzt um den Begriff innere und
äußere Emigration. Bezieht
sich dabei auf Schwarzarbeit und Auswanderung. J. Baumgärtel
nennt
dieses individuelles Ausweichverhalten.
Herr Quaas führt weiterhin den Begriff der positiven und
negativen Freiheit an.
Als weiteren Begriff erfolgt Rationales Handeln. Hier bemerkt Herr
Quaas, dass Schui sehr viele Gegenstände verwendet, wo
Schwierigkeiten
hinsichtlich der Aufschlüsselung erfolgt, Bsp.
Tauschgesellschaft.
Frau Quaas ergänzt soziale (Wohlfahrt) Gemeinschaft.
A. Schubert wirft den Begriff Wahlen ein. Herr Quaas argumentiert, dass
dieser Begriff zur Demokratie gehört und weist daraufhin, dass
Phänomene präzisiert werden müssen. Frau
Quaas ergänzt, dass Wahlen
auch der Kollektiventscheidung zugeschoben werden kann. Die
Phänomenliste von Schneider ist somit ergänzt.
Herr Quaas stellt hervor, dass jeder seine eigene Begriffsliste
ergänzen sollte. Diskussion ob dieses wirklich sinnvoll ist
oder eher
zu Unübersichtlichkeit führt. Kein Ergebnis.
J. Baumgärtel ergänzt die Phänomene von
Schneider.
Frau und Herr Quaas stellen eine Analysetafel zur Orientierung
dar.
Frau Quaas argumentiert, dass es sinnvoll ist für jeden
Kritiker
niederzuschreiben. Wichtig die Darstellungen kurz und griffig zu
formulieren. Die Belegstellen müssen dabei angegeben werden.
Diskussion
die Analysetafel mit Wiki zu verbinden. Wird eine Methode gefunden,
wäre der Versuch begrüßenswert.
Thema für das nächste Seminar:
eingestellt am: 16:16, 4. July 2007 (CEST), M.Karig