Kurzprotokoll zum Erwägungsseminar „Globalisierung“ 2. Sitzung (17.04.2018)

 

Anwesende: 27 mit 9 Büchern

 

Ablauf

 

1. Organisation

 

2. Protokollkontrolle

 

3. Verständigung über die Regeln

 

4. Diskussion der Einleitung zum Buch

 

5. Aufgaben für das nächste Seminar

 

Zu 1. Protokoll: niemand

 

Moderation: niemand

 

Zu 2.: entfällt

 

Zu 3.: Schweigen wird als Zustimmung interpretiert: keine Anmerkungen

 

Zu 4.: 22 Statements mit folgenden Stichworten: Verteilung; Gleichheit/Ungleichheit; Konvergenz/ Divergenz der Vermögen; Erbschaften; Einkommen: Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen; Ökonomie als Sozialwissenschaft; Methoden; Quellen; Literatur; Statistik; Steuern (Steuerdaten und Steuern als wirtschaftspolitische Maßnahme); Politik; Transformationen; Historie; Theorieentwicklung; ökonomische Realgeschichte (Wirtschaftsgeschichte); Lebenswirklichkeit (des Theoretikers); Ökonomen; Piketty als Pop-Ökonom; Interpretationen, insbesondere von r>g.   

 

Schwerpunkten der Diskussion:

Zentrale Begriffe sind Einkommen und Vermögen; Gleichheit und Ungleichheit.

 

Nach P. sei zu viel Ungleichheit ein Problem für die Stabilität des Systems. Dies ist eine nicht-moralische, aber normative Aussage. Es bestehe die Gefahr, dass die Ungleichheit immer größer wird. Sie unterminiere die Leistungsgerechtigkeit = Grundlage einer demokratischen Gesellschaft.

 

Ist es realistisch, anzunehmen, dass die Politik international eine progressive Kapitalsteuer einführen wird? In den Fokus gerät die Erbschaftssteuer, die so gestaltet werden kann, dass mittelständische Unternehmen nicht gefährdet sind. Nationale Grenzen spielen bei der Besteuerung keine Rolle, wenn das Inländerkonzept angewandt wird von den USA.  

 

Kräfte/Tendenzen, die zu mehr Gleichheit führen: Bildung; Demokratie; Katastrophen (Kriege); Steuern; Verlagerung des Klassen- auf den Generationenkonflikt; Monopolgesetze.

 

Kräfte/Tendenzen, die zu mehr Ungleichheit führen: r>g; Erbschaften; kleine Geburtenrate; die inhärenten Tendenzen des kapitalistischen Systems.  

 

Ist es ein Problem, die Miete an den Emir von Katar zu zahlen? Das ist dann nicht der Fall, wenn und solange die Politik die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger vertritt: Der Markt stehe unter Regeln, die politisch beeinflusst werden können.  

 

Zu 5.: Zum nächsten Mal ist das Kapitel 1 zu lesen.

 

Protokollant:

G. Quaas